Startklar für den Schulanfang

Meine besten Tipps für einen gelungenen Schulbeginn.

Im Radio und TV tönt es schon seit Tagen: Die Ferienzeit für die Schüler:innen im Osten ist in wenigen Tagen vorbei. Und auch wenn wir schon zu Beginn der Sommerferien wussten, dass am Ende der Urlaubszeit wieder ein neues Schuljahr vor der Tür steht, hadern wir oft damit. Damit der Schulanfang nicht zu einer Herausforderung für Eltern und Schüler wird, ist es ratsam, den Übergang vom entspannten Ferienmodus zum disziplinierten Schulalltag möglichst sanft zu gestalten.

Aber keine Sorge, mit meinen besten Tipps für einen gelungenden Schulbeginn gelingt euch der Einstieg in das neue Schuljahr ganz entspannt und mit einer großen Portion frischer Motivation. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eines gleich vorweg – und diese Botschaft richtet sich in erster Linie an uns Eltern:

Lasst die Vergangenheit ruhen und fokussiert euch als Familie auf die Zukunft! Das neue Schuljahr entspricht einer leeren Leinwand, die wir erst mit den Farben des Erfolgs, des Lernens und der Freude füllen können.” Sätze wie: „So, wie letztes Schuljahr soll es heuer aber nicht mehr ablaufen“, oder „Heuer werden wir aber nicht mehr so herumstrudeln wie letztes Jahr“, „In diesem Schuljahr erwarte ich schon mehr Begeisterung und Einsatz von dir“, sind demotivierend und alles andere als beziehungsfördernd.

Überlegt euch deshalb gemeinsam, wie ihr diese leere Leinwand für das neue Schuljahr befüllen könntet. Nehmt euch Zeit für einen gemeinsamen Familienabend, setzt euch in Ruhe zusammen und erstellt gemeinsam einen Motivationsplan.

Denkt daran, in der Arbeit ist es ebenso wichtig, sich einen Plan zu machen, um erfolgreich seine Aufgaben zu erledigen.

Die folgenden 3 Fragen werden deinem Kind dabei helfen, einen motivierenden Plan für das neue Schuljahr zu erstellen:

1. “Wie könntest du Spaß daran haben, neue Dinge zu lernen?”
Erzähle deinem Kind wie es bei dir ist, wenn du neue Dinge lernst. Wie gehst du an neue Themen heran? Auf diese Weise spürt dein Kind: Mama und Papa geht es genauso wie mir. Das schafft wiederum wieder mehr Bindung und Vertrauen zwischen euch

2. “Welche Aktivitäten außerhalb der Schule könntest du genießen, nachdem du deine Hausaufgaben erledigt hast?”
Gestaltet z.B. gemeinsam eine Collage auf einem A3-Blatt, wo die Lieblingsaktivitäten in Form von ausgedruckten Bildern oder Zeichnungen abgebildet sind. So sieht dein Kind auch visuell, wie die Freizeit nach der Hausübung aussehen könnte. Das ist wesentlich wirkungsvoller als, wenn es von dir zu hören bekommt: „Danach hast du Freizeit und kannst spielen.“

3. “Was könnten wir gemeinsam tun, um das Lernen noch interessanter zu gestalten?”
Falls deinem Kind dazu nichts einfällt, habe ich hier ein paar Ideen für dich:

  • Lernspiele spielen: “Wir könnten gemeinsam Lernspiele spielen, die dir helfen, auf spielerische Weise neue Dinge zu erlernen.”
  • Gemeinsam lesen: “Es wäre toll, wenn wir gemeinsam Bücher lesen. Du könntest mir vorlesen oder wir lesen abwechselnd.” „Lass uns doch gemeinsam eine Bibliothek besuchen und in den Büchern schmökern.“
  • Orte erkunden: “Wir könnten Museen, Zoos oder historische Orte besuchen. Das hilft dir dabei, mehr über die Welt zu lernen.”
  • Lernvideos ansehen: “Es gibt coole Lernvideos online. Vielleicht könnten wir uns zusammen einige anschauen, um schwierige Themen besser zu verstehen.”
    Besonders mit diesem Vorschlag habe ich als Mama sehr gute Erfahrungen gemacht. Wir haben uns schon sehr viele Mathevideos angesehen und so haben mein Sohn und meine Tochter gesehen und gespürt: „Ich kann mir rasch Hilfe holen, es ist nicht aussichtslos, und es gibt immer eine Lösung, wenn man etwas nicht versteht.“

Und zu guter Letzt – mein Abschlusstipp (mit viel Praxiserfahrung 😉)

„Der Motivationsanker“:

Der Motivationsanker kann individuell geplant werden. Manche Kinder brauchen jeden Tag eine besondere Belohnung, manche nach einer anstrengenden Woche.

Gemeinsame Aktivitäten, die im Alltag nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, aber dennoch sehr effektiv sind (und bei meinen Kindern sehr gut angekommen sind), wären zum Beispiel:

  • Uno spielen
  • Gemeinsam einen Kuchen backen
  • Ein paar Bälle hin und her werfen
  • Einen Filmabend mit Popcorn planen
  • Einen besonderen Snack zubereiten oder sich Eis holen

Worüber würde sich dein Kind freuen?

Erarbeitet gemeinsam motivierende Aktivitäten. Gestaltet vielleicht eine besondere Kiste, wo ihr eure Ideen auf Zetteln notiert und hineinlegt. So merkt dein Kind, du meinst es wirklich ernst und vergisst ihm Alltagstrubel nicht darauf.

Jeder Schulanfang ist ein kleiner Neubeginn und bietet eine neue Chance.

Positive Gedanken, ein sanfter Übergang, gemeinsame Vorbereitungen und regelmäßige Motivationsanker werden euch dabei helfen, gut und zuversichtlich ins neue Schuljahr zu starten. Probiert es einfach aus!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen gelungenen Schulbeginn!

Aber wie soll ich beginnen? Wo soll ich beginnen? Werde ich es wirklich durchziehen? Was passiert, wenn mich meine Motivation verlässt?

Wenn mir mein Arzt damals gesagt hätte: „Gehen Sie jeden Tag eine Stunde spazieren, das hilft Ihnen, den Rücken zu stärken und die Bandscheiben zu schonen.“, hätte ich die Zeit dafür gefunden. Aber ein MUSKELTRAINING? Wie mühsam und aufwändig. Das waren meine Gedanken…
Aber wie heißt es so schön: Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Und ich machte mich auf den Weg!

Ich ging zur Gebietskrankenkasse (ÖGKK) und ließ mir Therapien und Trainings verordnen. Sie halfen zwar langsam, aber sie halfen! Ich ging fleißig einmal pro Woche zum EMS-Training, um meine Muskeln aufzubauen. Auch das half mir, mich wieder ein Stück besser zu fühlen.

Drei Monate nach dem Bandscheibenvorfall gab es jedoch erneut eine Verschlechterung. In Absprache mit meinem Orthopäden nahm ich bis zu 6 Schmerzmittel täglich und startete ein Personaltraining mit Alex bewegsam.

Von Woche zu Woche spürte ich, wie alle Trainings zusammen eine Einheit bildeten und ihre Wirkung zu entfalten begannen. Ich fand zurück in meine körperliche Mitte – konnte mich wieder spüren und schmerzfrei bewegen. Was für ein Glück!

Ich bin Alex und allen, die mich auf meinem Weg zur Genesung begleitet haben, aus tiefstem Herzen dankbar! Und nicht zuletzt mir selbst, denn die vergangenen Monate haben mich an und teilweise über meine Grenzen gebracht. Es ist mir nicht immer leichtgefallen, mich zu motivieren, aber letztendlich hatte ich ein großes Ziel vor Augen. Ohne OP wieder gesund und schmerzfrei zu sein. Und dieses Ziel habe ich erreicht!

Weshalb erzähle ich Dir meine Geschichte?

Egal, ob du vor seelischen oder körperlichen Veränderungen stehst. Jede Veränderung beginnt immer mit dem ersten Schritt. Es ist nur allzu verständlich, dass du Angst davor hast, die alten Strukturen und Gewohnheiten zu verlassen.

Wie kannst du die Angst vor dem Unbekannten überwinden?

Der Weg zur Veränderung beginnt oft mit kleinen, bewussten Schritten – „Babyschritten“. Ich möchte dir gerne ein paar Hilfestellungen geben, um in die Veränderung zu kommen, die du dir wünschst:

1. Setze dir klare und realistische Ziele

Definiere genau, was du ändern möchtest. Anstatt zu sagen „Ich will gesünder leben“ werde ganz konkret, zum Beispiel: „Ich werde ab sofort dreimal pro Woche für 30 Minuten joggen.“

Beispiel: Statt „Ich will mehr lesen“ könntest du sagen „Ich lese jeden Abend vor dem Schlafengehen 15 Minuten lang“. So wird dein Ziel greifbarer und ist einfacher umzusetzen.

💡 Mein Tipp: Ein Tagebuch hilft dir, die Übersicht zu bewahren und deine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

2. Mach dir einen konkreten Plan

Ein Ziel ohne Plan bleibt immer nur ein Wunsch. Erstelle einen detaillierten Plan, wie du dein Ziel erreichen möchtest. Notiere dir die Schritte, die notwendig sind und setze dir Zwischenziele, die du überprüfen kannst.

Beispiel: Wenn dein Ziel lautet, gesünder zu essen, könntest du einen Wochenplan für Mahlzeiten erstellen, gesunde Rezepte suchen und einen festen Einkaufstag festlegen. So bist du gut vorbereitet, vermeidest ungesunde Spontankäufe und schonst nebenbei deine Nerven, weil du dir nicht erst im Supermarkt überlegen musst, was es heute zu essen gibt.

💡 Mein Tipp: Die Erstellung des Menü-Wochenplans gleich als gemeinsame Familien-Aktivität am Sonntagnachmittag nutzen. Der Menüplan ist schnell erstellt, bringt die Familie an einen Tisch und spart nebenbei Zeit, Geld und Nerven.

3. Hol dir Unterstützung

Veränderungen sind leichter zu bewältigen, wenn man nicht allein ist. Erzähle Freunden oder Familienmitgliedern von deinen Zielen und bitte sie um ihre Unterstützung.

Beispiel: Wenn du mit dem Rauchen aufhören möchtest, kannst du einem Nichtraucher-Programm beitreten oder einen Freund bitten, dich daran zu erinnern, warum du aufhören willst, wenn du schwach wirst. So erhältst du den nötigen Zuspruch und eine Extraportion Motivation von außen.

💡 Mein Tipp: Zu zweit, zum Beispiel mit der besten Freundin, macht das Fitnesstraining oder der Spaziergang gleich viel mehr Spaß. Du bist motivierter, hältst länger durch und faule Ausreden haben keine Chance.

4. Akzeptiere Rückschläge

Niemand ist perfekt und Rückschläge sind Teil des Veränderungsprozesses. Sei nicht zu hart zu dir selbst, wenn etwas nicht sofort klappt. Analysiere, was schiefgelaufen ist, lerne daraus und mach weiter.

Beispiel: Wenn du es an einem Tag nicht schaffst, dein Fitnessprogramm durchzuziehen, überlege, was dich daran gehindert hat. War es Zeitmangel oder mangelnde Energie? Plane für den nächsten Tag besser und mach weiter.

💡 Mein Tipp: Wenn es einmal nicht so läuft wie geplant, tröste dich mit diesem Lied: „Hey“ – Andreas Bourani

5. Visualisiere deinen Erfolg

Stell dir vor, wie es sich anfühlen wird, dein Ziel erreicht zu haben. Diese Visualisierung kann dir helfen, motiviert zu bleiben und das Endziel im Auge zu behalten.

Beispiel: Wenn du abnehmen möchtest, stell dir vor, wie du dich fühlen wirst, wenn du dein Wunschgewicht erreicht hast. Denke an die Kleidung, die du tragen wirst, und an die Komplimente, die du erhalten wirst.

💡 Mein Tipp: Führe dir dein Ziel täglich vor Augen, zum Beispiel mit einem „Visionboard“. Blättere in Zeitschriften, Zeitungen und Katalogen und schau, was Dich anspricht. Was weckt Deine Träume? Welcher Mensch möchtest Du sein? Wohin möchtest Du reisen? Welche materiellen, familiären oder persönlichen Ziele hast Du? Schneide die passenden Bilder und Texte aus und klebe sie auf ein großes Blatt Papier und platziere das Visionboard so, dass du es auch gut sehen kannst, zum Beispiel über deinem Schreibtisch, beim Badezimmerspiegel oder direkt neben deinem Bett, damit es das erste ist, was du nach dem Aufwachen bzw. vor dem Schlafengehen siehst.

6. Belohne dich selbst

Feiere deine Erfolge, egal wie klein sie sind. Belohnungen können eine starke Motivation sein und dir helfen, auf dem richtigen Weg zu bleiben.

Beispiel: Wenn du es geschafft hast, eine Woche lang jeden Tag Sport zu treiben, belohne dich mit einem entspannenden Spa-Tag oder einem Kinobesuch.

💡 Mein Tipp: Bade ausgiebig mit Badezusatz, Kerze und schöner Musik.

7. Entwickle neue Gewohnheiten

Veränderungen sind nachhaltiger, wenn sie Teil deines Alltags werden. Arbeite daran, neue, positive Gewohnheiten zu entwickeln, die deine Ziele unterstützen.

Beispiel: Wenn du weniger Zeit am Handy verbringen möchtest, plane fixe „handyfreie“ Zeiten ein, wie zum Beispiel während der Mahlzeiten oder eine Stunde vor dem Schlafengehen.

💡 Mein Tipp: Lass dein Handy doch einfach mal zu Hause, wenn du dich mit Freunden triffst. So kannst du dir selbst beweisen, dass das Leben auch „ohne“ funktioniert und deinen Freunden, wie wichtig sie dir sind.

8. Bleibe geduldig und beharrlich

Veränderungen geschehen nicht über Nacht. Bleibe geduldig und gib nicht auf, auch wenn es schwierig wird. Beharrlichkeit ist der Schlüssel zu langfristigem Erfolg.

Beispiel: Wenn du eine neue Sprache lernst, wirst du nicht sofort fließend sprechen können. Mach jeden Tag kleine Fortschritte, wie das Lernen von zehn neuen Wörtern, und bleibe dran, auch wenn es herausfordernd ist.

💡 Mein Tipp: Mache dir deine Erfolge und Fortschritte sichtbar, zum Beispiel indem du für jedes Training einen Smiley in deinen Kalender malst oder einen Sticker aufklebst. Auch für Erwachsene äußerst effektiv.

Nicht nur unser Körper, sondern auch unsere Seele benötigt Heilung und Aufmerksamkeit. Problemen kann man ganz leicht den Schrecken nehmen, wenn man ihnen aktiv entgegentritt, anstatt sie zu umgehen. Veränderung erfordert Mut und die Bereitschaft, neue Wege zu beschreiten, aber es lohnt sich immer!

Dass der Weg der Veränderung nicht lang und mühevoll sein muss, sondern kurzweilig und freudvoll sein darf, möchte ich Dir in meiner Achtsamkeitschallenge „6 Minuten – 10 Tage“ zeigen.

10 Tage lang erhältst du von mir eine Anleitung, die dich Schritt für Schritt zu mehr Achtsamkeit mit dir selbst führt. Jede davon ist präzise und leicht verständlich formuliert und hilft dir, deine Ziele zu erreichen. Das Mini-Achtsamkeitstraining beinhaltet neben wertvollen Tipps, wie du deine Selbstdisziplin trainieren kannst und mit Affirmationen zu mehr Gelassenheit im Alltag findest, auch Mini-Aufgaben, um deine mentale Power zu stärken und passende Meditationen, um dich aktiv in deinem Wachstum zu unterstützen.

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6 Minuten 10 Tage Für mehr Gelassenheit und mentaler Power

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